Das Corona-Virus

Alle nachfolgenden Informationen über das Corona-Virus sind Auszüge der Internetseite des Robert-Koch-Institutes. Der vollständige Text ist unter https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/NCOV2019/FAQ_Liste.html nachzulesen.

Coronaviren wurden erstmals Mitte der 60er Jahre identifiziert. Sie können sowohl Menschen als auch verschiedene Tiere infizieren, darunter Vögel und Säugetiere. Coronaviren verursachen in Menschen verschiedene Krankheiten, von gewöhnlichen Erkältungen bis hin zu gefährlichen oder sogar potenziell tödlich verlaufenden Krankheiten wie dem Middle East Respiratory Syndrome (MERS) oder dem Severe Acute Respiratory Syndrome (SARS).

In der Vergangenheit waren schwere, durch Coronaviren verursachte Krankheiten wie SARS oder MERS zwar weniger leicht übertragbar als Influenza, aber sie haben dennoch zu großen Ausbrüchen geführt, zum Teil in Krankenhäusern. Das Coronavirus (SARS-CoV-2) ist von Mensch zu Mensch übertragbar. Es wurden auch Fälle bekannt, in denen sich Personen bei Betroffenen angesteckt haben, die nur leichte oder unspezifische Symptome gezeigt hatten.
Es verursacht in erster Linie respiratorische Erkrankungen.

Es ist davon auszugehen, dass die Übertragung – wie bei anderen Coronaviren auch – primär über Sekrete des Respirationstraktes erfolgt. Die Inkubationszeit beträgt bis zu 14 Tagen. Wie andere respiratorische Erreger kann eine Infektion mit dem neuartigen Coronavirus zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Geruchs- und Geschmacksverlust, Halskratzen sowie Fieber führen, einige Betroffene leiden auch an Durchfall. Bei einem Teil der Patienten führt das Virus zu einem schwereren Verlauf mit Atemproblemen und Lungenentzündung. Auch Durchfallsymptome können ein Hinweis für eine Corona-Infektion sein.

In der allgemeinen Bevölkerung sind die wichtigsten und effektivsten Maßnahmen zum persönlichen Schutz sowie zum Schutz von anderen Personen vor ader Ansteckung mit Erregern respiratorischer Infektionen eine gute Händehygiene, korrekte Hustenetikette und das Einhalten eines Mindestabstandes (ca. 1,5 bis 2 Meter) von krankheitsverdächtigen Personen.

  • Personen, die (unabhängig von einer Reise) einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das SARS-CoV-2-Virus im Labor nachgewiesen wurde, sollten sich unverzüglich und unabhängig von Symptomen an ihr zuständiges Gesundheitsamt oder die 116 117 wenden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.

  • Personen, die sich in einem vom RKI ausgewiesenen Risikogebiet aufgehalten haben, sollten – unabhängig von Symptomen – unnötige Kontakte vermeiden und nach Möglichkeit zu Hause bleiben. Beim Auftreten von akuten respiratorischen Symptomen sollten sie die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten und, nach telefonischer Voranmeldung mit Hinweis auf die Reise/ den Kontakt sich telefonisch bei uns oder direkt unter der 116 117  bzw. beim zuständigen Gesundheitsamt melden. Das zuständige Gesundheitsamt kann hier ermittelt werden.

  • Personen, die aus einem Risikogebiet nach Deutschland einreisen, sind gesetzlich dazu verpflichtet, sich beim zuständigen Gesundheitsamt zu melden. Sie müssen sich für 10 Tage in häusliche Isolation/ Quarantäne begeben und dürfen sich frühstens nach 5 Tagen einem Covid-Abstrich unterziehen.

  • Reisende aus Regionen, in denen COVID-19-Fälle vorkommen, die aber keine Risikogebiete sind, gilt: Wenn Sie innerhalb von 14 Tagen nach Rückreise Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie – nach telefonischer Anmeldung und mit Hinweis auf die Reise – einen Arzt aufsuchen. Zudem sollten sie unnötige Kontakte vermeiden, nach Möglichkeit zu Hause bleiben, die Husten- und Niesetikette sowie eine gute Händehygiene beachten. 

Wenn eines der o.g. Kriterien auf Sie zutrifft. Melden Sie sich bitte telefonisch bei uns in der Praxis, wir beraten Sie dann gerne.

Panikmache hilft nicht – ein verantwortungsvoller Umgang bei Krankheit hilft dagegen Neuinfektionen zu vermeiden. Unabhängig von welcher Infektionskrankheit

Stand: 06.10.2020